In Österreich gilt für Windlasten die ÖNORM EN 1991-1-4 mit den nationalen Festlegungen der ÖNORM B 1991-1-4. Anders als in Deutschland gibt es keine großflächigen Windzonen: Basiswindgeschwindigkeit und Basisgeschwindigkeitsdruck sind für jede Gemeinde einzeln festgelegt.
LoCaStatik hinterlegt diese Werte für alle österreichischen Gemeinden und berechnet daraus die Windlasten auf Wände, Dächer und Bauteile.
Die ÖNORM B 1991-1-4 legt Basiswindgeschwindigkeit und Basisgeschwindigkeitsdruck je Gemeinde fest – vom windschwachen Alpenvorland bis zu exponierten Lagen.
Die Rauigkeit des Geländes bestimmt den Böengeschwindigkeitsdruck in Abhängigkeit von der Höhe über Grund.
Für Wände, Flach-, Pult-, Sattel-, Trog-, Shed-, Walm-, Tonnen- und Kuppeldächer sowie freistehende Wände, Anzeigetafeln, Flaggen und Fachwerke.
Windlasten auf Photovoltaik- und Solaranlagen auf Flach- und Steildächern nach den österreichischen Regelungen.
Der Strukturbeiwert cscd berücksichtigt Böenwirkung und Resonanz bei schlanken oder hohen Bauwerken.
Aus den Tabellen der ÖNORM B 1991-1-4. LoCaStatik ermittelt die Gemeinde aus der Adresse und übernimmt die Grundwerte automatisch. Sie sind im Protokoll ausgewiesen und können im Standort-Tool eingesehen werden.
Ja, LoCaStatik bietet Module für Solarpaneele auf Flach- und Steildächern nach den österreichischen Festlegungen.
Die Normstruktur nach Eurocode ist gleich, die nationalen Anhänge unterscheiden sich bei Grundwerten, Geländekategorien und einzelnen Beiwerten. In LoCaStatik wählen Sie je Projekt die Norm, die Berechnung folgt dann durchgehend den österreichischen oder deutschen Festlegungen.